{"data":{"sectionWaldJson":{"graphicEnd":"Doch der Klimawandel macht das Erstarken der Wälder zunichte und richtet mittlerweile größeren Schaden an als die DDR je vermochte. Zudem sind viele ostdeutsche Wälder nach wie vor Fichten-Monokulturen, die durch mehrere Hitzesommer, zunehmende Trockenheit und den allgegenwärtigen Borkenkäfer heute die größten Verluste seit der Wiedervereinigung erleben. 1991 waren immerhin noch 28 Prozent der Waldflächen gesund, 2020 dagegen nur noch 20 Prozent. Thüringen ist deutschlandweit am stärksten betroffen – hier sind nur 15 Prozent der Flächen gesund.","graphicStart":"1991 zeigte noch jeder dritte Baum im Osten deutliche Schäden, zehn Jahre später nur noch jeder sechste. Den ostdeutschen Wäldern ging es bald sogar besser als den westdeutschen.","intro":"Veränderungen in Luft und Klima spürt besonders der Wald. Bäume nehmen Bestandteile aus Luft, Gewässern und Böden auf. Sie sind der Gradmesser für Umweltgifte und Klimawandel.\n\nWegen der extremen Luftbelastung der 80er Jahre gab es in der gesamten DDR starke Waldschäden – ein Problem, das es auch in Westdeutschland gab, das aber mit neuen Umweltauflagen und verbesserter Luft im vereinigten Deutschland zunächst gelöst schien."}}}