{"data":{"sectionGewasserJson":{"mapGermany":[{"text":"Wasser trägt Schadstoffe von der Luft in den Boden, als Regen oder in Bächen und Flüssen. Dabei geht es den Gewässern in Ostdeutschland heute wesentlich besser als früher.\n\n1990 noch galten einige ostdeutsche Flüsse als „ökologisch zerstört“ – die Kategorie musste von den westdeutschen Behörden erst eingeführt werden. Durch die wirtschaftliche Modernisierung und das Sterben großer Industriebetriebe wandelten sich Flüsse von Abwasserkanälen in vermeintliche Biotope.\n\nDennoch, laut den strengen EU-Normen ist das sogenannte ökologische Potential der Gewässer schlechter als es sein sollte. Das bedeutet, Lebewesen kehren nur langsam oder gar nicht zurück, Gewässer bekommen schlechte Noten (rot/orange)."},{"text":"Die Europäische Union zielt darauf, dass bis 2027 alle Flüsse auf dieser Karte mit „sehr gut“, also grün markiert sind. Im Einzugsbereich der Elbe, der fast den gesamten Osten abdeckt, sind es 2021 gerade mal 0,3 Prozent. Das ist sogar noch eine Verschlechterung gegenüber der letzten Bewertung 2015 mit 1,2 Prozent.\n\nHier wird deutlich, menschliche Eingriffe sind nicht so leicht umzukehren, wie viele denken. Besonders in Flusssedimenten lagern sich Schadstoffe ab: Der Boden vergisst nicht."},{"text":"Die Hauptursache für chemisch belastete Gewässer sind der bis heute laufende Braunkohleabbau, historische Altlasten und verseuchte Böden, wie der unter Bitterfeld-Wolfen."},{"text":"***Schalten Sie die Navigation ein um die Karte selbstständig zu erkunden. Wenn Sie die Navigation wieder ausschalten, können Sie in der Story weiterscrollen.***"}]}}}